Freitag, 10. Juli 2009

Weiterleitung

Ich weiß ja noch nicht so genau ob das Bloggen weitergeht, aber wenn, dann hier.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Der Morgen danach

Jetzt sitz ich hier also um kurz nach halb Neun am Küchentisch. In Wien. Insomnia hab ich zwar sowieso aber diese Nacht hab ich überhaupt nur 5 Stunden Schlaf bekommen. Sehr surreal alles. Ich fühl mich als wär ich in einem Traum. Oder zumindest nur auf Besuch. Aber nein. Utrecht-bubble geplatzt. Realität beginnt aufs Neue. Ich bin wieder da.

Sonntag, 28. Juni 2009

Die letzten Tage

Würde ich gerne mit Abschiedsfeierei bis zum Umfallen verbringen. Statt dessen lieg ich mit einem Reisesouvenir der anderen Art im Bett. Schön langsam wirds fad, Immunsystem!
Na gut, das hier wars immerhin wert:



Heiße Nächte, noch heißere Tage. Den gesamten Körper umstellen darauf, auch bei 45°C in langen Sachen herumzulaufen. Auf einem Strand herumlaufen, wo 95% Männer sind und die Hälfte der Frauen mit Gewand baden gehen. Berber-Kräuter zur Besserung von Schnupfen bekommen und sie helfen. Ein wunderschönes Riad-Zimmer um 8 Euro pro Person beziehen. Pläne zum Umziehen schmieden. Ein Kamel-Trip durch die Dünen von Essaouira. Und verwundert sein, wieso in Holland niemand handeln will im Markt nach der Heimkehr.

Hier ist übrigens offiziell alles vorbei. Graduation gut bestanden, dank Kelly gabs sogar stereotypische Grad-hats (ja, die schwarzen quadratischen. Und ja, wir haben sie in die Luft geworfen). Also, zum Abschluss eine kleine Hommage an meine geliebten ECEJ-Menschen (und auch an die weniger geliebten):













Mittwoch, 17. Juni 2009

Globetrotting

So. Die Kopfschmerzen halten sich in Grenzen, das Fieber ist auch schon weg. Marokko steht also nichts mehr im Wege. Deshalb verabschiede ich mich wieder mal für ein paar Tage. Diesmal wird es nämlich ein Relax-Urlaub ohne Arbeiten, ohne Interviews, ohne Laptop. Also Adios meine Lieben und bis nächste Woche.

Montag, 15. Juni 2009

Karma

Ich bin krank. So richtig. Mit Fieber und Kopfweh und Schnupfen und wasweißich. Drei Tage bevor ich nach Marokko fliege. Was hab ich verbrochen?

Dienstag, 9. Juni 2009

plusminus

Worauf ich mich freue...

Laue Sommerabende im MQ
Ein Fahrrad mit Gangschaltung
Eie Bakk Arbeit ist fertig
Eigenes Badezimmer
Du kennst die wirklich guten Bars
Es ist vermutlich wärmer
Mit Leuten reden die ich ewig kenne
Mit Leuten reden die ich ewig nicht gesehen habe
Dich.

Worauf ich mich weniger freue...

Das MQ ist auch nicht mehr was es mal war
Grachten gibts nicht mehr
Strand auch nicht
Ich wohne nur mehr zu dritt
Unfreundlichkeit ist die Norm
Unnötige Stunden auf der FH
Man lernt nicht mehr permanent neue Leute kennen
Gute Freundschaften nur durch Facebook aufrechterhalten müssen
Erfahrungen, die man mit niemandem teilen kann
Alles andere.

Freitag, 5. Juni 2009

Endspurt III

Drei Wochen noch. Und ich verspreche, es ist der letzte Blog-Eintrag, der mit "Endspurt" betitelt wird.
Wer jetzt nostalgische Gefühle verlangt, den muss ich noch ein bisschen vertrösten. Nur in kurzen wehmütigen Momenten erkenne ich, dass eigentlich schon alles vorbei ist. Wenn meine Mitbewohner einer nach dem anderen abreisen zum Beispiel. Oder wenn mir eine halbe Stunde Uni pro Woche normal vorkommt.
Wien scheint momentan noch so fern und auch wenn ich Erasmus gerne im "auf ewig grüßt das Murmeltier"-Modus hätte, muss ich der Realität wohl doch nachgeben. Um der Post-Erasmus-Depression zu entgehen, hab ich sowieso gleich den ganzen Sommer verbucht. Man ist schließlich nur 25 Jahre lang jung.