Schön langsam geht der erste von zwei Terms hier dem Ende entgegen und siehe da, die Illusion vom Sorgen- und Arbeitsfreien Erasmusleben ist wirklich nur Tagträumerei. Während andere noch immer "amazed" sind von allem, was so um sie herum passiert, hat sich bei mir ganz still und heimlich der Alltag eingeschlichen. Und das heißt vor allem: Was tun.
Die wollen nämlich hier tatsächlich Ergebnisse sehen. Und deswegen verbringe ich die Zeit jetzt statt mit ständigem herumlaufen mit vor-dem-Schreibtisch sitzen. Ein Essay da, ein Artikel dort, irgendwo dazwischen noch ein paar Interviews reinquetschen. Das Gute: die Schreibblockaden lösen sich auf, weil ich sowieso nur mehr meine Finger auf der Tastatur habe. Das Schlechte: erklärt sich eh von selbst.
Ein bisschen Ansporn fürs vielleicht-doch-Journalistin-werden-wollen gibts dann zum Beispiel in Momenten in denen man ein Interview mit einem muslimischen Bauleiter und einem nicht-definiert-gläubigen holländischen Windmühlenbetreiber im Türkensitz auf dem Boden einer Moschee hat. Und die sagen: "Wir wollen, dass das Zusammenleben funktioniert." Oder wenn per Mail die Bestätigung für den Flug nach Istanbul für zwei Wochen im Mai im Posteingang auftaucht.
Ja, dann lassen sich sogar die Papers, Essays und Artikel ertragen.
Sonntag, 22. März 2009
Montag, 16. März 2009
Schwederei
Bau bau bau. Bau bau baaaaau.
dudupdupdup dudupdupdup dudupdupdup dudupdupdup.
uuuu uhuuu uuuu uhuuu. uuuu uhuuuu uuu uhuuu.
dldldpdd dldldldl. dldldpdd dldldldl.
Cirka so hört es sich an, wenn sechs schwedische Nerds unter der Klassifizierung Slagsmålsklubben in ihre Synthesizer hacken und ein bisschen herumsingen.
Visuell stimuliert wird man dabei nicht nur durch ca. 100 Laser/Spiegelkugeln/anderes Zeug sondern auch durch Gesichtsbemalungen (der Nerds, nicht meiner). Also: Harry Potter Narbe, Katzenschnurrbarthaare, eine aufgemalte Brille ("These are not real glasses. People get confused by that, but these are not real glasses.").
Slagsmålsklubben hatte cirka genausoviel Alkohol (oder wasauchimmer) intus wie das gesamte Publikum, trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) war es ein wunderbares Konzert. Schon alleine deswegen hat sich Utrecht ausgezahlt.
uuuu uhuuuu uuuu uhuuu...
dudupdupdup dudupdupdup dudupdupdup dudupdupdup.
uuuu uhuuu uuuu uhuuu. uuuu uhuuuu uuu uhuuu.
dldldpdd dldldldl. dldldpdd dldldldl.
Cirka so hört es sich an, wenn sechs schwedische Nerds unter der Klassifizierung Slagsmålsklubben in ihre Synthesizer hacken und ein bisschen herumsingen.
Visuell stimuliert wird man dabei nicht nur durch ca. 100 Laser/Spiegelkugeln/anderes Zeug sondern auch durch Gesichtsbemalungen (der Nerds, nicht meiner). Also: Harry Potter Narbe, Katzenschnurrbarthaare, eine aufgemalte Brille ("These are not real glasses. People get confused by that, but these are not real glasses.").
Slagsmålsklubben hatte cirka genausoviel Alkohol (oder wasauchimmer) intus wie das gesamte Publikum, trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) war es ein wunderbares Konzert. Schon alleine deswegen hat sich Utrecht ausgezahlt.
uuuu uhuuuu uuuu uhuuu...
Donnerstag, 12. März 2009
A series of unfortunate events
Frage: Wie nennt man das, wenn in einem Zeitraum von sechs Tagen drei Einbrüche stattfinden? Wenn die Hausverwaltung nach dem ersten Mail (nach dem ersten Einbruch) sagt: "Wir werden das Problem innerhalb von 10 Tagen intern diskutieren."? Wenn dann, nach Einbruch 2 und 3 (zählt man die gesamte Periode meines Utrecht-seins, dann wären das Einbruch 4 und 5) immer noch kein Mucks zurückkommt? Wenn die Polizei ohne das Wissen der Bewohner über ein zerbrochenes Fenster einfach ein neues Glas klebt und nicht mal anläutet um nachzufragen was passiert ist?
Antwort: inkompetent, überheblich, nicht Konsumentenfreundlich, bösartig, frustrierend, verängstigend, unangenehm, belastend, störend, superscheiße und hundsgemein. Kurz: SSH.
Antwort: inkompetent, überheblich, nicht Konsumentenfreundlich, bösartig, frustrierend, verängstigend, unangenehm, belastend, störend, superscheiße und hundsgemein. Kurz: SSH.
Mittwoch, 4. März 2009
Was bisher geschah...
Ein kurzer chronologischer Abriss der erwähnenswerten Ereignisse der letzten Woche:
Riesen-Mega-Urarg-Party in unserem Studentenheim am Samstag. Geschätze 80 Gäste (gefühlte 750). Insgesamt vermutlich 40.000 neue Facebook-Verlinkungen (meine Theorie ist ja, dass das der Grund ist, wieso die Leute hier überhaupt aus dem Haus gehen. Und vice versa erläutert sich hiermit auch wieso ich keine Tags hab). Erfreulich: eine eigene Sangria-Bar, viele verkleidete Menschen, ein eigener Coffeeshop.
Weniger erfreulich, Sonntag Früh. Nicht nur aufgrund halbvolle-Bierdosen-ausleeren-Becher-aufklauben-aufwaschen sondern eher, weil Mitbewohnerin Laura davon aufgewacht ist, dass jemand in ihrem Zimmer war um ihre Geldbörse mitzunehmen. Jaja, ganz recht, ein Einbruch. Nicht der erste, vermutlich nicht der letzte. Ihr Schock ist groß, wir alle sind sauer, dass SSH bis dahin noch immer nicht das Fenster repariert hatte, durch das der Einbrecher vermutlich gekommen ist (möglicherweise übrigens über die Geländer, die die Bauarbeiter vor unsere Fenster gestellt haben).
Wieder erfreulich: Montags-Mädchen-Sport. Irgendwie müssen die Stroopwafels ja wieder runter. Also ab jetzt Fußballspielen im Park. Viel laufen, viel lachen, wenig treffen. Trotzdem fein.
SSH wurde der Kampf angesagt. Privat-Anwältin Maria hat ein bitterböses (und trotzdem stilistisch wunderbares) Mail an die Masters of Evil aufgesetzt. Neugierig bin ich, ob da was zurückkommt.
Ich bin übrigens berühmt. Endlich schreib mal nicht ich über Leute sondern Leute über mich. HIER nachzulesen. Copyright rip.
Das wars mal wieder. Ich muss mich ohnehin wichtigen Dingen wie dem UNESCO-Weltkulturerbe, meiner BAKK-Arbeit und dem Mittagessen widmen. Vielleicht nehm ich mir dann auch mal ein Herz und wink den Bauarbeitern die mir beim Schreiben über die Schulter kucken.
Riesen-Mega-Urarg-Party in unserem Studentenheim am Samstag. Geschätze 80 Gäste (gefühlte 750). Insgesamt vermutlich 40.000 neue Facebook-Verlinkungen (meine Theorie ist ja, dass das der Grund ist, wieso die Leute hier überhaupt aus dem Haus gehen. Und vice versa erläutert sich hiermit auch wieso ich keine Tags hab). Erfreulich: eine eigene Sangria-Bar, viele verkleidete Menschen, ein eigener Coffeeshop.
Weniger erfreulich, Sonntag Früh. Nicht nur aufgrund halbvolle-Bierdosen-ausleeren-Becher-aufklauben-aufwaschen sondern eher, weil Mitbewohnerin Laura davon aufgewacht ist, dass jemand in ihrem Zimmer war um ihre Geldbörse mitzunehmen. Jaja, ganz recht, ein Einbruch. Nicht der erste, vermutlich nicht der letzte. Ihr Schock ist groß, wir alle sind sauer, dass SSH bis dahin noch immer nicht das Fenster repariert hatte, durch das der Einbrecher vermutlich gekommen ist (möglicherweise übrigens über die Geländer, die die Bauarbeiter vor unsere Fenster gestellt haben).
Wieder erfreulich: Montags-Mädchen-Sport. Irgendwie müssen die Stroopwafels ja wieder runter. Also ab jetzt Fußballspielen im Park. Viel laufen, viel lachen, wenig treffen. Trotzdem fein.
SSH wurde der Kampf angesagt. Privat-Anwältin Maria hat ein bitterböses (und trotzdem stilistisch wunderbares) Mail an die Masters of Evil aufgesetzt. Neugierig bin ich, ob da was zurückkommt.
Ich bin übrigens berühmt. Endlich schreib mal nicht ich über Leute sondern Leute über mich. HIER nachzulesen. Copyright rip.
Das wars mal wieder. Ich muss mich ohnehin wichtigen Dingen wie dem UNESCO-Weltkulturerbe, meiner BAKK-Arbeit und dem Mittagessen widmen. Vielleicht nehm ich mir dann auch mal ein Herz und wink den Bauarbeitern die mir beim Schreiben über die Schulter kucken.
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