Freitag, 10. Juli 2009
Donnerstag, 2. Juli 2009
Der Morgen danach
Jetzt sitz ich hier also um kurz nach halb Neun am Küchentisch. In Wien. Insomnia hab ich zwar sowieso aber diese Nacht hab ich überhaupt nur 5 Stunden Schlaf bekommen. Sehr surreal alles. Ich fühl mich als wär ich in einem Traum. Oder zumindest nur auf Besuch. Aber nein. Utrecht-bubble geplatzt. Realität beginnt aufs Neue. Ich bin wieder da.
Sonntag, 28. Juni 2009
Die letzten Tage
Würde ich gerne mit Abschiedsfeierei bis zum Umfallen verbringen. Statt dessen lieg ich mit einem Reisesouvenir der anderen Art im Bett. Schön langsam wirds fad, Immunsystem!
Na gut, das hier wars immerhin wert:

Heiße Nächte, noch heißere Tage. Den gesamten Körper umstellen darauf, auch bei 45°C in langen Sachen herumzulaufen. Auf einem Strand herumlaufen, wo 95% Männer sind und die Hälfte der Frauen mit Gewand baden gehen. Berber-Kräuter zur Besserung von Schnupfen bekommen und sie helfen. Ein wunderschönes Riad-Zimmer um 8 Euro pro Person beziehen. Pläne zum Umziehen schmieden. Ein Kamel-Trip durch die Dünen von Essaouira. Und verwundert sein, wieso in Holland niemand handeln will im Markt nach der Heimkehr.
Hier ist übrigens offiziell alles vorbei. Graduation gut bestanden, dank Kelly gabs sogar stereotypische Grad-hats (ja, die schwarzen quadratischen. Und ja, wir haben sie in die Luft geworfen). Also, zum Abschluss eine kleine Hommage an meine geliebten ECEJ-Menschen (und auch an die weniger geliebten):












Na gut, das hier wars immerhin wert:
Heiße Nächte, noch heißere Tage. Den gesamten Körper umstellen darauf, auch bei 45°C in langen Sachen herumzulaufen. Auf einem Strand herumlaufen, wo 95% Männer sind und die Hälfte der Frauen mit Gewand baden gehen. Berber-Kräuter zur Besserung von Schnupfen bekommen und sie helfen. Ein wunderschönes Riad-Zimmer um 8 Euro pro Person beziehen. Pläne zum Umziehen schmieden. Ein Kamel-Trip durch die Dünen von Essaouira. Und verwundert sein, wieso in Holland niemand handeln will im Markt nach der Heimkehr.
Hier ist übrigens offiziell alles vorbei. Graduation gut bestanden, dank Kelly gabs sogar stereotypische Grad-hats (ja, die schwarzen quadratischen. Und ja, wir haben sie in die Luft geworfen). Also, zum Abschluss eine kleine Hommage an meine geliebten ECEJ-Menschen (und auch an die weniger geliebten):
Mittwoch, 17. Juni 2009
Globetrotting
So. Die Kopfschmerzen halten sich in Grenzen, das Fieber ist auch schon weg. Marokko steht also nichts mehr im Wege. Deshalb verabschiede ich mich wieder mal für ein paar Tage. Diesmal wird es nämlich ein Relax-Urlaub ohne Arbeiten, ohne Interviews, ohne Laptop. Also Adios meine Lieben und bis nächste Woche.
Montag, 15. Juni 2009
Karma
Ich bin krank. So richtig. Mit Fieber und Kopfweh und Schnupfen und wasweißich. Drei Tage bevor ich nach Marokko fliege. Was hab ich verbrochen?
Dienstag, 9. Juni 2009
plusminus
Worauf ich mich freue...
Laue Sommerabende im MQ
Ein Fahrrad mit Gangschaltung
Eie Bakk Arbeit ist fertig
Eigenes Badezimmer
Du kennst die wirklich guten Bars
Es ist vermutlich wärmer
Mit Leuten reden die ich ewig kenne
Mit Leuten reden die ich ewig nicht gesehen habe
Dich.
Worauf ich mich weniger freue...
Das MQ ist auch nicht mehr was es mal war
Grachten gibts nicht mehr
Strand auch nicht
Ich wohne nur mehr zu dritt
Unfreundlichkeit ist die Norm
Unnötige Stunden auf der FH
Man lernt nicht mehr permanent neue Leute kennen
Gute Freundschaften nur durch Facebook aufrechterhalten müssen
Erfahrungen, die man mit niemandem teilen kann
Alles andere.
Laue Sommerabende im MQ
Ein Fahrrad mit Gangschaltung
Eie Bakk Arbeit ist fertig
Eigenes Badezimmer
Du kennst die wirklich guten Bars
Es ist vermutlich wärmer
Mit Leuten reden die ich ewig kenne
Mit Leuten reden die ich ewig nicht gesehen habe
Dich.
Worauf ich mich weniger freue...
Das MQ ist auch nicht mehr was es mal war
Grachten gibts nicht mehr
Strand auch nicht
Ich wohne nur mehr zu dritt
Unfreundlichkeit ist die Norm
Unnötige Stunden auf der FH
Man lernt nicht mehr permanent neue Leute kennen
Gute Freundschaften nur durch Facebook aufrechterhalten müssen
Erfahrungen, die man mit niemandem teilen kann
Alles andere.
Freitag, 5. Juni 2009
Endspurt III
Drei Wochen noch. Und ich verspreche, es ist der letzte Blog-Eintrag, der mit "Endspurt" betitelt wird.
Wer jetzt nostalgische Gefühle verlangt, den muss ich noch ein bisschen vertrösten. Nur in kurzen wehmütigen Momenten erkenne ich, dass eigentlich schon alles vorbei ist. Wenn meine Mitbewohner einer nach dem anderen abreisen zum Beispiel. Oder wenn mir eine halbe Stunde Uni pro Woche normal vorkommt.
Wien scheint momentan noch so fern und auch wenn ich Erasmus gerne im "auf ewig grüßt das Murmeltier"-Modus hätte, muss ich der Realität wohl doch nachgeben. Um der Post-Erasmus-Depression zu entgehen, hab ich sowieso gleich den ganzen Sommer verbucht. Man ist schließlich nur 25 Jahre lang jung.
Wer jetzt nostalgische Gefühle verlangt, den muss ich noch ein bisschen vertrösten. Nur in kurzen wehmütigen Momenten erkenne ich, dass eigentlich schon alles vorbei ist. Wenn meine Mitbewohner einer nach dem anderen abreisen zum Beispiel. Oder wenn mir eine halbe Stunde Uni pro Woche normal vorkommt.
Wien scheint momentan noch so fern und auch wenn ich Erasmus gerne im "auf ewig grüßt das Murmeltier"-Modus hätte, muss ich der Realität wohl doch nachgeben. Um der Post-Erasmus-Depression zu entgehen, hab ich sowieso gleich den ganzen Sommer verbucht. Man ist schließlich nur 25 Jahre lang jung.
Freitag, 29. Mai 2009
Great Dj
Ja, die TingTings haben einen. Utrecht irgendwie nicht.
Gestern im obligatorischen Donnerstag-Nacht-Club Tivoli wieder einmal zu dieser Erkenntnis gelangt. Ist schon wahr, dieser ganze 90s Techno hier ist eh total super und leiwand und voi geil und so. Aber wenn der Themenabend "Studentenparty" heißt, ist das die Garantie für furchtbares Gemixe. Da folgt dann ein Boogie auf Tijd Machine und Techno und Rock im zwei-Lieder-Takt abzuwechseln scheint zum guten Ton zu gehören. Manchmal frage ich mich wirklich wieso Holland dafür bekannt ist, den "besten Dj der Welt" hervorgebracht zu haben.
Gestern im obligatorischen Donnerstag-Nacht-Club Tivoli wieder einmal zu dieser Erkenntnis gelangt. Ist schon wahr, dieser ganze 90s Techno hier ist eh total super und leiwand und voi geil und so. Aber wenn der Themenabend "Studentenparty" heißt, ist das die Garantie für furchtbares Gemixe. Da folgt dann ein Boogie auf Tijd Machine und Techno und Rock im zwei-Lieder-Takt abzuwechseln scheint zum guten Ton zu gehören. Manchmal frage ich mich wirklich wieso Holland dafür bekannt ist, den "besten Dj der Welt" hervorgebracht zu haben.
Montag, 25. Mai 2009
Anyway
Liebe Leute, Arnold Schwarzenegger und ich mögen ganz unterschiedlich sein. Ich hab zum Beispiel nicht so viele Muskeln. Auch bin ich nicht Terminator. Oder Gouverneur von California. Aber eines haben wir gemeinsam: Wir können nicht mehr richtig Deutsch.
Ich muss zu meinem Beschämen zugeben, dass ich manchmal wirklich Probleme damit habe, die richtigen Ausdrücke zu finden. Wär ja jetzt halb so schlimm, wenn ich als Austausch gescheit Englisch könnte. Aber, nein, ebenfalls Fehlanzeige.
So richtig wird mir das grad beim Schreiben der Bachelor-Arbeit bewusst. Erstens lese ich so gut wie alle Bücher auf Englisch und Zweitens übersetze ich sogar meine Gedanken dann vom Englischen aufs Deutsche um sie so niederzuschreiben. Gott sei dank gibt es ja leo.org.
Ich glaube, wenn ich wieder in Österreich bin, werd ich mal einen Deutschkurs machen. Zur besseren Integration. Ich habe nämlich nicht nur die Sprache verlernt sondern auch eine Abneigung dagegen entwickelt. Also muss ich was tun. Im Übrigen plädiere ich dafür, die Worte "anyway", "like", "you know" und "seriously" ins Deutsche zu übernehmen. Because, like, you know, without them it´s seriously difficult to talk. Anyway.
Ich muss zu meinem Beschämen zugeben, dass ich manchmal wirklich Probleme damit habe, die richtigen Ausdrücke zu finden. Wär ja jetzt halb so schlimm, wenn ich als Austausch gescheit Englisch könnte. Aber, nein, ebenfalls Fehlanzeige.
So richtig wird mir das grad beim Schreiben der Bachelor-Arbeit bewusst. Erstens lese ich so gut wie alle Bücher auf Englisch und Zweitens übersetze ich sogar meine Gedanken dann vom Englischen aufs Deutsche um sie so niederzuschreiben. Gott sei dank gibt es ja leo.org.
Ich glaube, wenn ich wieder in Österreich bin, werd ich mal einen Deutschkurs machen. Zur besseren Integration. Ich habe nämlich nicht nur die Sprache verlernt sondern auch eine Abneigung dagegen entwickelt. Also muss ich was tun. Im Übrigen plädiere ich dafür, die Worte "anyway", "like", "you know" und "seriously" ins Deutsche zu übernehmen. Because, like, you know, without them it´s seriously difficult to talk. Anyway.
Dienstag, 19. Mai 2009
Welcome Home
Ist das seltsam, wenn nach "nur" dreieinhalb Monaten im Ausland Utrecht mehr mein Zuhause ist als Wien? Oder liegt es "nur" an der Tatsache, dass der erste Eindruck in der alten Heimat ein Standard-Artikel über Moschee-Ade war?
Anyway, ich bin wieder gut in Utrecht gelanded und werd mich die kommende Woche theoretisch hinter Büchern (für die Bac-Arbeit) und den Laptop (für die Istanbul-Artikel) klemmen. Wir werden sehen, wie das dann alles praktisch aussieht...
Anyway, ich bin wieder gut in Utrecht gelanded und werd mich die kommende Woche theoretisch hinter Büchern (für die Bac-Arbeit) und den Laptop (für die Istanbul-Artikel) klemmen. Wir werden sehen, wie das dann alles praktisch aussieht...
Mittwoch, 13. Mai 2009
Endspurt II
Schön langsam geht die Zeit in Istanbul ihrem Ende zu. Und fast alle Interviews sind im Kasten, wenn ich morgen noch eines mit offizellen Quellen bekomm (und mal schnell auf den Holztisch klopfen, puh), dann rennt ja alles wie geschmiert. Die Illusion, dass ich meine Stories schon hier in Istanbul schreiben könnte, habe ich dann doch aufgegeben. Es ist einfach zu schön hier um die Zeit im Zimmer zu verbringen. Und weil die Muezzins grad rufen (nicht mich, aber, anyway) werde ich wohl den Schleppi wieder in den Koffer sperren und mich auf einen der letzten Abenteuerrundgänge begeben.
Samstag, 9. Mai 2009
Sulukule
Attention, Sneak-Peak:
Istanbul reißt im Namen von "Kulturhauptstadt 2010" zwei Armenviertel ab. Sulukule ist schon beinahe ganz weg, nur noch ein paar Ruinen stehen. Die Leute wohnen trotzdem noch dort. Tarlabasi steht noch, aber es ist so gefährlich, dass selbst lokale Leute nur bis zu einem gewissen Punkt reingehen. Beide Viertel waren in den letzten Tagen auf dem Plan, das Ergebnis gibts dann in ein paar Wochen hier!
Istanbul reißt im Namen von "Kulturhauptstadt 2010" zwei Armenviertel ab. Sulukule ist schon beinahe ganz weg, nur noch ein paar Ruinen stehen. Die Leute wohnen trotzdem noch dort. Tarlabasi steht noch, aber es ist so gefährlich, dass selbst lokale Leute nur bis zu einem gewissen Punkt reingehen. Beide Viertel waren in den letzten Tagen auf dem Plan, das Ergebnis gibts dann in ein paar Wochen hier!
Donnerstag, 7. Mai 2009
Überschuss im Überfluss
Das läuft ja beinahe zu gut hier. Aufgrund vieler glücklicher Zufälle hab ich auf meiner Reportagenreise jetzt schon Stoff für mehr Stories als ich eigentlich brauche. Und irgendwie taucht jeden Tag etwas neues auf.
Bisher: Gypsie/Frühlingseinleitungsfestival, eine gay-travel-company, zwangsumgesiedelte Roma, beherzte Aktivisten, abgezockt werden in türkischen Clubs, auf Kaffe und Tee eingeladen werden, Gespräche über Gentrification mit meinen Zimmerkollegen führen und vor allem viel herumlaufen.
Auch mal was anderes: sich hier als Außenseiter fühlen. Mit blonden Haaren fällt man halt auf. Nicht, dass nicht eh fast jeder angequatscht wird im Bazar, aber nach einem Tag auf den Straßen von Istanbul bin ich dann doch froh, einen kurzen Stop im Hostel zu machen und die Stadt einen Moment lang auszublenden. Nichtsdestotrotz: empfehlenswert hoch 100 und mir wird sicher nicht fad.
Bisher: Gypsie/Frühlingseinleitungsfestival, eine gay-travel-company, zwangsumgesiedelte Roma, beherzte Aktivisten, abgezockt werden in türkischen Clubs, auf Kaffe und Tee eingeladen werden, Gespräche über Gentrification mit meinen Zimmerkollegen führen und vor allem viel herumlaufen.
Auch mal was anderes: sich hier als Außenseiter fühlen. Mit blonden Haaren fällt man halt auf. Nicht, dass nicht eh fast jeder angequatscht wird im Bazar, aber nach einem Tag auf den Straßen von Istanbul bin ich dann doch froh, einen kurzen Stop im Hostel zu machen und die Stadt einen Moment lang auszublenden. Nichtsdestotrotz: empfehlenswert hoch 100 und mir wird sicher nicht fad.
Montag, 4. Mai 2009
Marhaba Istanbul
Die Distanz von Utrecht nach Istanbul beträgt 2187km Luftlinie. Ca. 3000km, wenn man wie ich über Wien fliegt. Und wenn jetzt wer sagt, ja, schon viel, aber du fliegst ja eh, dann sag ich: 12 Stunden. 12 Stunden Gepäck zum Bahnhof schleppen, 12 Stunden warten, 12 Stunden Vorfreude.
Und wieder die Vorteile des Snob-Lebens genießen. Austrian Airlines ist nämlich nicht Skyeurope. Es gibt wirklich noch Essen (warm!) gratis. Und weil zwei Flüge, zwei Mal Gratiskaffee. Das Leben ist schön.
Istanbul ist noch schöner. Ein Abendspaziergang mit Neo-Bettnachbar Mathieu hat schöne Fotos gebracht und neue Converse um 10 Lira (los, umrechnen). Und jetzt, nach billigem und gutem Dürüm (mit Lamm!) und Baclava (mit Zuckerrausch), den Tag in Beyoglu mit Efes ausklingen lassen. Serife!
Und wieder die Vorteile des Snob-Lebens genießen. Austrian Airlines ist nämlich nicht Skyeurope. Es gibt wirklich noch Essen (warm!) gratis. Und weil zwei Flüge, zwei Mal Gratiskaffee. Das Leben ist schön.
Istanbul ist noch schöner. Ein Abendspaziergang mit Neo-Bettnachbar Mathieu hat schöne Fotos gebracht und neue Converse um 10 Lira (los, umrechnen). Und jetzt, nach billigem und gutem Dürüm (mit Lamm!) und Baclava (mit Zuckerrausch), den Tag in Beyoglu mit Efes ausklingen lassen. Serife!
Freitag, 1. Mai 2009
Lang leve de Koningin
Die Österreichischen Zeitungen lügen. Oder sind nicht gut informiert. Oder was weiß ich. Jedenfalls kein Zeichen von "alle Feierlichkeiten abgesagt" am Anschlagstag.
Um fair zu bleiben: Wir alle waren und sind bestürzt über das, was passiert ist. In manchen Städten (allen voran natürlich Apeldoorn) wurde wirklich alles abgeblasen. Aber die "Respektmaßnahme" in Amsterdam bestand darin, dass die Fete nicht bis irgendwann in der Früh sondern "nur" bis um neun Abends offiziell stattgefunden hat.
Und ja, an diesem Tag und der Nacht davor ist Holland wirklich verrückt. Ich habe in meinem Leben noch nicht so viele Menschen auf einem Haufen wie wahnsinnig feiern gesehen. Jede noch so kleine Straße im Stadtzentrum wird zur Partyzone und ich habe die Befürchtung von dem vielen furchtbaren Orange dauerhafte Sehschäden davongetragen zu haben. Aber war ja eh alles lustig ansonsten.
Am Montag gehts schon ab nach Istanbul, mal sehen ob ich euch von dort dann weiter unterhalten kann (ich drück mir ja selbst die Daumen, dass ich in jedem Hostel Internet haben werde). Also - Bussibaba.
Um fair zu bleiben: Wir alle waren und sind bestürzt über das, was passiert ist. In manchen Städten (allen voran natürlich Apeldoorn) wurde wirklich alles abgeblasen. Aber die "Respektmaßnahme" in Amsterdam bestand darin, dass die Fete nicht bis irgendwann in der Früh sondern "nur" bis um neun Abends offiziell stattgefunden hat.
Und ja, an diesem Tag und der Nacht davor ist Holland wirklich verrückt. Ich habe in meinem Leben noch nicht so viele Menschen auf einem Haufen wie wahnsinnig feiern gesehen. Jede noch so kleine Straße im Stadtzentrum wird zur Partyzone und ich habe die Befürchtung von dem vielen furchtbaren Orange dauerhafte Sehschäden davongetragen zu haben. Aber war ja eh alles lustig ansonsten.
Am Montag gehts schon ab nach Istanbul, mal sehen ob ich euch von dort dann weiter unterhalten kann (ich drück mir ja selbst die Daumen, dass ich in jedem Hostel Internet haben werde). Also - Bussibaba.
Dienstag, 28. April 2009
Komm in mein Boot
Gestern auf dem Nachhauseweg von der Bar zum Bett einen mittelgroßen Umweg gemacht. Und das Rotlicht im kleinen Utrecht gefunden. Zu aller Erstaunen ein gar nicht so kleiner Bereich. Am Rande von Utrecht schwimmen da auf einmal 70 Hausboote mit rot beleuchteten Frauen in Schaufenstern. Und ein Auto nach dem anderen fährt ganz langsam den Grachtenstrich entlang. Die Hälfte der Vorhänge sind zu, wir wissen eh alle was das heißt. Die Männer in den Autos schauen eher peinlich berührt, wenn sie sich erwischt fühlen. Und abseits von Amsterdam wird Prostitution bzw. die Inanspruchnahme solcher Dienste dann doch wieder etwas, was man nicht so gerne herzeigen will.
Mittwoch, 22. April 2009
Montag, 20. April 2009
Und Action
Eines muss ich schon sagen: fad wird einem hier wirklich nicht. Vielleicht liegts an der Luft, vielleicht am Auslandssemester oder es ist alles ein kosmischer Zufall, aber in Utrecht ist immer was Neues los.
Am Sonntag war ein gemütliches WG-Picknick geplant, dann gabs auf einmal eine Facebook-Gruppe dazu und schlussendlich sind 60 (SECHZIG) mehr oder weniger ausgeschlafene Menschen auf Rädern zu einem Märchenschloss gefahren um die mitgebrachten Bälle in den Burggraben zu kicken und so viel zu essen, wie nur geht.
Heute gehts dann auf zum Night-Canooing. Und ich hoffe nur, dass das Schicksal es will, dass wir nicht ins Wasser fallen. Angesichts der "Wasserqualität" könnte es sonst durchaus sein, dass irgendwer zum Hulk mutiert.
Und in genau 2 Wochen geht es dann auch schon los zur Reportagenreise nach Istanbul. Bis dahin sollte dann auch die Bachelor-Arbeit irgendwie angefangen werden, aber die Sonne draußen sticht die 100 Bücher am Schreibtisch dann doch jedes Mal wieder. Macht nichts, vielleicht trifft mich ja beim Bootfahren der Geistesblitz.
Am Sonntag war ein gemütliches WG-Picknick geplant, dann gabs auf einmal eine Facebook-Gruppe dazu und schlussendlich sind 60 (SECHZIG) mehr oder weniger ausgeschlafene Menschen auf Rädern zu einem Märchenschloss gefahren um die mitgebrachten Bälle in den Burggraben zu kicken und so viel zu essen, wie nur geht.
Heute gehts dann auf zum Night-Canooing. Und ich hoffe nur, dass das Schicksal es will, dass wir nicht ins Wasser fallen. Angesichts der "Wasserqualität" könnte es sonst durchaus sein, dass irgendwer zum Hulk mutiert.
Und in genau 2 Wochen geht es dann auch schon los zur Reportagenreise nach Istanbul. Bis dahin sollte dann auch die Bachelor-Arbeit irgendwie angefangen werden, aber die Sonne draußen sticht die 100 Bücher am Schreibtisch dann doch jedes Mal wieder. Macht nichts, vielleicht trifft mich ja beim Bootfahren der Geistesblitz.
Freitag, 17. April 2009
So schaut´s aus
Sonntag, 12. April 2009
Eine runde Sache...
Ohne jetzt kitschig werden zu wollen: Dieser Ostersonntag war einer der schönsten, die ich erlebt habe.
Ein Pancake-Fruchtsalat-Brunch. Ein stundenlanger Spaziergang inklusive Schaukeln und mit-kleinen-Jungs-Fußball-spielen (sie haben uns geschlagen). Ein Picknick mit goldenen Bällen. Ein Abendessen gefolgt von Stroopwafel-Kreationen (von unten nach oben: Stroopwafel, Cheesecake, geschmolzene Toblerone, weiße Schokoladeneier zerhackt). Ein drittes Fußballspiel. Ein Kurzfilmabend.
Der Sommer ist hier eingekehrt, temporär zumindest. Das heißt dann auch, dass in Timos Dschungel ein Sofa gepflanzt wird und Grillen zur präferierten Nahrungszubereitungsform avanciert. Und das Uni-Zeug, das zu tun wäre, bleibt wieder mal am Schreibtisch liegen. Aber was solls. Morgen ist ja auch noch ein Tag. Und Ostersonntag ist sowieso ein Feiertag.
Ein Pancake-Fruchtsalat-Brunch. Ein stundenlanger Spaziergang inklusive Schaukeln und mit-kleinen-Jungs-Fußball-spielen (sie haben uns geschlagen). Ein Picknick mit goldenen Bällen. Ein Abendessen gefolgt von Stroopwafel-Kreationen (von unten nach oben: Stroopwafel, Cheesecake, geschmolzene Toblerone, weiße Schokoladeneier zerhackt). Ein drittes Fußballspiel. Ein Kurzfilmabend.
Der Sommer ist hier eingekehrt, temporär zumindest. Das heißt dann auch, dass in Timos Dschungel ein Sofa gepflanzt wird und Grillen zur präferierten Nahrungszubereitungsform avanciert. Und das Uni-Zeug, das zu tun wäre, bleibt wieder mal am Schreibtisch liegen. Aber was solls. Morgen ist ja auch noch ein Tag. Und Ostersonntag ist sowieso ein Feiertag.
Montag, 6. April 2009
parisestmonamour
Ein kurzer, müder, updaterischer Eintrag:
Die ganze Woche war Paris gewidmet, Montag bis gestern Abend. Was soll ich anderes sagen außer: "Es war wunderschön." Erklärt sich eigentlich eh von selbst. Stadt der Liebe und so.
Es war dann doch mehr die Stadt der müden Füße. Von Notre Dame zum Tour d´Eiffel. Von Les Halles zum Sacre Coeur. Die Rue Saint Denis entlang und die Seine ebenso. Mein ganz persönlicher Lieblingsmoment war eine volle Stunde im Musée Monnaie, David La Chapelle vergötternd. Das Uni-Programm war anstrengend aber hat sich ausgezahlt. Und damit auch schon wieder Schluss für heute. Es gehört geschlafen, weil morgen gehört gelernt. So gehört sich das.
Die ganze Woche war Paris gewidmet, Montag bis gestern Abend. Was soll ich anderes sagen außer: "Es war wunderschön." Erklärt sich eigentlich eh von selbst. Stadt der Liebe und so.
Es war dann doch mehr die Stadt der müden Füße. Von Notre Dame zum Tour d´Eiffel. Von Les Halles zum Sacre Coeur. Die Rue Saint Denis entlang und die Seine ebenso. Mein ganz persönlicher Lieblingsmoment war eine volle Stunde im Musée Monnaie, David La Chapelle vergötternd. Das Uni-Programm war anstrengend aber hat sich ausgezahlt. Und damit auch schon wieder Schluss für heute. Es gehört geschlafen, weil morgen gehört gelernt. So gehört sich das.
Sonntag, 22. März 2009
Endspurt I
Schön langsam geht der erste von zwei Terms hier dem Ende entgegen und siehe da, die Illusion vom Sorgen- und Arbeitsfreien Erasmusleben ist wirklich nur Tagträumerei. Während andere noch immer "amazed" sind von allem, was so um sie herum passiert, hat sich bei mir ganz still und heimlich der Alltag eingeschlichen. Und das heißt vor allem: Was tun.
Die wollen nämlich hier tatsächlich Ergebnisse sehen. Und deswegen verbringe ich die Zeit jetzt statt mit ständigem herumlaufen mit vor-dem-Schreibtisch sitzen. Ein Essay da, ein Artikel dort, irgendwo dazwischen noch ein paar Interviews reinquetschen. Das Gute: die Schreibblockaden lösen sich auf, weil ich sowieso nur mehr meine Finger auf der Tastatur habe. Das Schlechte: erklärt sich eh von selbst.
Ein bisschen Ansporn fürs vielleicht-doch-Journalistin-werden-wollen gibts dann zum Beispiel in Momenten in denen man ein Interview mit einem muslimischen Bauleiter und einem nicht-definiert-gläubigen holländischen Windmühlenbetreiber im Türkensitz auf dem Boden einer Moschee hat. Und die sagen: "Wir wollen, dass das Zusammenleben funktioniert." Oder wenn per Mail die Bestätigung für den Flug nach Istanbul für zwei Wochen im Mai im Posteingang auftaucht.
Ja, dann lassen sich sogar die Papers, Essays und Artikel ertragen.
Die wollen nämlich hier tatsächlich Ergebnisse sehen. Und deswegen verbringe ich die Zeit jetzt statt mit ständigem herumlaufen mit vor-dem-Schreibtisch sitzen. Ein Essay da, ein Artikel dort, irgendwo dazwischen noch ein paar Interviews reinquetschen. Das Gute: die Schreibblockaden lösen sich auf, weil ich sowieso nur mehr meine Finger auf der Tastatur habe. Das Schlechte: erklärt sich eh von selbst.
Ein bisschen Ansporn fürs vielleicht-doch-Journalistin-werden-wollen gibts dann zum Beispiel in Momenten in denen man ein Interview mit einem muslimischen Bauleiter und einem nicht-definiert-gläubigen holländischen Windmühlenbetreiber im Türkensitz auf dem Boden einer Moschee hat. Und die sagen: "Wir wollen, dass das Zusammenleben funktioniert." Oder wenn per Mail die Bestätigung für den Flug nach Istanbul für zwei Wochen im Mai im Posteingang auftaucht.
Ja, dann lassen sich sogar die Papers, Essays und Artikel ertragen.
Montag, 16. März 2009
Schwederei
Bau bau bau. Bau bau baaaaau.
dudupdupdup dudupdupdup dudupdupdup dudupdupdup.
uuuu uhuuu uuuu uhuuu. uuuu uhuuuu uuu uhuuu.
dldldpdd dldldldl. dldldpdd dldldldl.
Cirka so hört es sich an, wenn sechs schwedische Nerds unter der Klassifizierung Slagsmålsklubben in ihre Synthesizer hacken und ein bisschen herumsingen.
Visuell stimuliert wird man dabei nicht nur durch ca. 100 Laser/Spiegelkugeln/anderes Zeug sondern auch durch Gesichtsbemalungen (der Nerds, nicht meiner). Also: Harry Potter Narbe, Katzenschnurrbarthaare, eine aufgemalte Brille ("These are not real glasses. People get confused by that, but these are not real glasses.").
Slagsmålsklubben hatte cirka genausoviel Alkohol (oder wasauchimmer) intus wie das gesamte Publikum, trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) war es ein wunderbares Konzert. Schon alleine deswegen hat sich Utrecht ausgezahlt.
uuuu uhuuuu uuuu uhuuu...
dudupdupdup dudupdupdup dudupdupdup dudupdupdup.
uuuu uhuuu uuuu uhuuu. uuuu uhuuuu uuu uhuuu.
dldldpdd dldldldl. dldldpdd dldldldl.
Cirka so hört es sich an, wenn sechs schwedische Nerds unter der Klassifizierung Slagsmålsklubben in ihre Synthesizer hacken und ein bisschen herumsingen.
Visuell stimuliert wird man dabei nicht nur durch ca. 100 Laser/Spiegelkugeln/anderes Zeug sondern auch durch Gesichtsbemalungen (der Nerds, nicht meiner). Also: Harry Potter Narbe, Katzenschnurrbarthaare, eine aufgemalte Brille ("These are not real glasses. People get confused by that, but these are not real glasses.").
Slagsmålsklubben hatte cirka genausoviel Alkohol (oder wasauchimmer) intus wie das gesamte Publikum, trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) war es ein wunderbares Konzert. Schon alleine deswegen hat sich Utrecht ausgezahlt.
uuuu uhuuuu uuuu uhuuu...
Donnerstag, 12. März 2009
A series of unfortunate events
Frage: Wie nennt man das, wenn in einem Zeitraum von sechs Tagen drei Einbrüche stattfinden? Wenn die Hausverwaltung nach dem ersten Mail (nach dem ersten Einbruch) sagt: "Wir werden das Problem innerhalb von 10 Tagen intern diskutieren."? Wenn dann, nach Einbruch 2 und 3 (zählt man die gesamte Periode meines Utrecht-seins, dann wären das Einbruch 4 und 5) immer noch kein Mucks zurückkommt? Wenn die Polizei ohne das Wissen der Bewohner über ein zerbrochenes Fenster einfach ein neues Glas klebt und nicht mal anläutet um nachzufragen was passiert ist?
Antwort: inkompetent, überheblich, nicht Konsumentenfreundlich, bösartig, frustrierend, verängstigend, unangenehm, belastend, störend, superscheiße und hundsgemein. Kurz: SSH.
Antwort: inkompetent, überheblich, nicht Konsumentenfreundlich, bösartig, frustrierend, verängstigend, unangenehm, belastend, störend, superscheiße und hundsgemein. Kurz: SSH.
Mittwoch, 4. März 2009
Was bisher geschah...
Ein kurzer chronologischer Abriss der erwähnenswerten Ereignisse der letzten Woche:
Riesen-Mega-Urarg-Party in unserem Studentenheim am Samstag. Geschätze 80 Gäste (gefühlte 750). Insgesamt vermutlich 40.000 neue Facebook-Verlinkungen (meine Theorie ist ja, dass das der Grund ist, wieso die Leute hier überhaupt aus dem Haus gehen. Und vice versa erläutert sich hiermit auch wieso ich keine Tags hab). Erfreulich: eine eigene Sangria-Bar, viele verkleidete Menschen, ein eigener Coffeeshop.
Weniger erfreulich, Sonntag Früh. Nicht nur aufgrund halbvolle-Bierdosen-ausleeren-Becher-aufklauben-aufwaschen sondern eher, weil Mitbewohnerin Laura davon aufgewacht ist, dass jemand in ihrem Zimmer war um ihre Geldbörse mitzunehmen. Jaja, ganz recht, ein Einbruch. Nicht der erste, vermutlich nicht der letzte. Ihr Schock ist groß, wir alle sind sauer, dass SSH bis dahin noch immer nicht das Fenster repariert hatte, durch das der Einbrecher vermutlich gekommen ist (möglicherweise übrigens über die Geländer, die die Bauarbeiter vor unsere Fenster gestellt haben).
Wieder erfreulich: Montags-Mädchen-Sport. Irgendwie müssen die Stroopwafels ja wieder runter. Also ab jetzt Fußballspielen im Park. Viel laufen, viel lachen, wenig treffen. Trotzdem fein.
SSH wurde der Kampf angesagt. Privat-Anwältin Maria hat ein bitterböses (und trotzdem stilistisch wunderbares) Mail an die Masters of Evil aufgesetzt. Neugierig bin ich, ob da was zurückkommt.
Ich bin übrigens berühmt. Endlich schreib mal nicht ich über Leute sondern Leute über mich. HIER nachzulesen. Copyright rip.
Das wars mal wieder. Ich muss mich ohnehin wichtigen Dingen wie dem UNESCO-Weltkulturerbe, meiner BAKK-Arbeit und dem Mittagessen widmen. Vielleicht nehm ich mir dann auch mal ein Herz und wink den Bauarbeitern die mir beim Schreiben über die Schulter kucken.
Riesen-Mega-Urarg-Party in unserem Studentenheim am Samstag. Geschätze 80 Gäste (gefühlte 750). Insgesamt vermutlich 40.000 neue Facebook-Verlinkungen (meine Theorie ist ja, dass das der Grund ist, wieso die Leute hier überhaupt aus dem Haus gehen. Und vice versa erläutert sich hiermit auch wieso ich keine Tags hab). Erfreulich: eine eigene Sangria-Bar, viele verkleidete Menschen, ein eigener Coffeeshop.
Weniger erfreulich, Sonntag Früh. Nicht nur aufgrund halbvolle-Bierdosen-ausleeren-Becher-aufklauben-aufwaschen sondern eher, weil Mitbewohnerin Laura davon aufgewacht ist, dass jemand in ihrem Zimmer war um ihre Geldbörse mitzunehmen. Jaja, ganz recht, ein Einbruch. Nicht der erste, vermutlich nicht der letzte. Ihr Schock ist groß, wir alle sind sauer, dass SSH bis dahin noch immer nicht das Fenster repariert hatte, durch das der Einbrecher vermutlich gekommen ist (möglicherweise übrigens über die Geländer, die die Bauarbeiter vor unsere Fenster gestellt haben).
Wieder erfreulich: Montags-Mädchen-Sport. Irgendwie müssen die Stroopwafels ja wieder runter. Also ab jetzt Fußballspielen im Park. Viel laufen, viel lachen, wenig treffen. Trotzdem fein.
SSH wurde der Kampf angesagt. Privat-Anwältin Maria hat ein bitterböses (und trotzdem stilistisch wunderbares) Mail an die Masters of Evil aufgesetzt. Neugierig bin ich, ob da was zurückkommt.
Ich bin übrigens berühmt. Endlich schreib mal nicht ich über Leute sondern Leute über mich. HIER nachzulesen. Copyright rip.
Das wars mal wieder. Ich muss mich ohnehin wichtigen Dingen wie dem UNESCO-Weltkulturerbe, meiner BAKK-Arbeit und dem Mittagessen widmen. Vielleicht nehm ich mir dann auch mal ein Herz und wink den Bauarbeitern die mir beim Schreiben über die Schulter kucken.
Donnerstag, 26. Februar 2009
Du. Hasst. Mich.
Bzw. Ich hasse dich. SSH; Short Stay Solutions; Master of All Evil. Diese Hausverwaltung bringt mich regelmäßig zum Auszucken.
Es ist nämlich so: Privat was als Austauschstudentin zu finden ist praktisch unmöglich, SSH hat somit ein Monopol auf Zimmervermietung. Und nutzt das aus. Und ist böse.
Nicht nur, dass ich seit 2 Wochen jeden Tag um 8 Uhr früh von Bauarbeitern vor meinem Fenster geweckt werde. Nicht nur, dass es das versprochene Waschbecken im Zimmer nicht gibt und auch im Bad keines. Nicht nur, dass regelmäßig irgendwelche Leute in unser Haus gelangen, die nicht reingehören und wir keine Ahnung haben, wieso. Nicht nur, dass die Waschmaschine kaputt ist. Nein, es ist ihnen auch vollkommen egal. Zitat 1 (nachdem ich mich über das fehlende Waschbecken beschwert habe): "Well, sorry, but bad luck." Also nix mit Geld zurück, Kompromiss etc. Wohl noch nie was von Konsumentenschutz gehört. Zitat 2 (Martijn, der sowas wie unser Hausmeister ist): "Erm, sorry, but I´m not that clever."
Offensichtlich.
Tägliches Ärgern über SSH vermiest die wenigen Sonnenstrahlen, die durch die zugezogenen Vorhänge meines Balkons schimmern (weil da stehen ja die Bauarbeiter drauf, also nix mit Privatsphäre). SSH, wenn du so weitermachst, dann gibts Krieg!
Es ist nämlich so: Privat was als Austauschstudentin zu finden ist praktisch unmöglich, SSH hat somit ein Monopol auf Zimmervermietung. Und nutzt das aus. Und ist böse.
Nicht nur, dass ich seit 2 Wochen jeden Tag um 8 Uhr früh von Bauarbeitern vor meinem Fenster geweckt werde. Nicht nur, dass es das versprochene Waschbecken im Zimmer nicht gibt und auch im Bad keines. Nicht nur, dass regelmäßig irgendwelche Leute in unser Haus gelangen, die nicht reingehören und wir keine Ahnung haben, wieso. Nicht nur, dass die Waschmaschine kaputt ist. Nein, es ist ihnen auch vollkommen egal. Zitat 1 (nachdem ich mich über das fehlende Waschbecken beschwert habe): "Well, sorry, but bad luck." Also nix mit Geld zurück, Kompromiss etc. Wohl noch nie was von Konsumentenschutz gehört. Zitat 2 (Martijn, der sowas wie unser Hausmeister ist): "Erm, sorry, but I´m not that clever."
Offensichtlich.
Tägliches Ärgern über SSH vermiest die wenigen Sonnenstrahlen, die durch die zugezogenen Vorhänge meines Balkons schimmern (weil da stehen ja die Bauarbeiter drauf, also nix mit Privatsphäre). SSH, wenn du so weitermachst, dann gibts Krieg!
Montag, 23. Februar 2009
Karneval
Diese Holländer. Da glaubt man, sie seien ein nettes aber doch irgendwie zurückhaltendes Volk und dann das.
Maastricht, ganz am untersten (ja, Süden) Zipfel von Holland, hat sich vergangenes Wochenende in eine einzige Karnevalsparade verwandelt. Das heißt dann soviel wie: sich ab Vormittag zu betrinken, dann (oder auch davor) in ein Kostüm schlüpfen das mit Sicherheit mehrere hundert Euro kostet und ab gehts, im Nieselregen bei knapp über 0 Grad drei Stunden durch die Stadt gezogen. Mit Riesen-Wagen, Erwachsenen in Kinderwägen, Kinder in Käfigen und einer Milliarde Konfetti.
Trinken ist nicht schwer zu bekommen, ein Sitzplatz dafür Mangelware. Also nach beinahe 6 Stunden herumlaufen bzw. Beine in den Bauch stehen wieder in den Zug nach Utrecht gehüpft. Lustig wars trotzdem. Lei Lei. Oder wie die Holländer im Lieblings-Karneval-Lied singen La La.
Maastricht, ganz am untersten (ja, Süden) Zipfel von Holland, hat sich vergangenes Wochenende in eine einzige Karnevalsparade verwandelt. Das heißt dann soviel wie: sich ab Vormittag zu betrinken, dann (oder auch davor) in ein Kostüm schlüpfen das mit Sicherheit mehrere hundert Euro kostet und ab gehts, im Nieselregen bei knapp über 0 Grad drei Stunden durch die Stadt gezogen. Mit Riesen-Wagen, Erwachsenen in Kinderwägen, Kinder in Käfigen und einer Milliarde Konfetti.
Trinken ist nicht schwer zu bekommen, ein Sitzplatz dafür Mangelware. Also nach beinahe 6 Stunden herumlaufen bzw. Beine in den Bauch stehen wieder in den Zug nach Utrecht gehüpft. Lustig wars trotzdem. Lei Lei. Oder wie die Holländer im Lieblings-Karneval-Lied singen La La.
Donnerstag, 19. Februar 2009
Het paradijs
Ich habe es gefunden. Respektive wir.
Adam und Eva wurden angeblich daraus vertrieben, Uli und Mara haben es die vergangenen Tage erkundet.
Die Mini-Insel Texel [Tesel] im Norden Hollands ist einer der schönsten Flecken, die ich auf dieser Erde bisher gesehen habe. Weil noch immer überwältigt PLUS unglaublich müde von stundenlangen Strandspaziergängen und über-Elektro-Zäune-hüpfen im Hasenland und Autofahren und Schoko-Trüffel-Torte-Essen lass ich die Worte Worte sein und schenk euch was, was ich irgendwie manchmal ganz gut machen kann. Respektive hat es sich in diesem Fall eh von selbst gemacht.



Adam und Eva wurden angeblich daraus vertrieben, Uli und Mara haben es die vergangenen Tage erkundet.
Die Mini-Insel Texel [Tesel] im Norden Hollands ist einer der schönsten Flecken, die ich auf dieser Erde bisher gesehen habe. Weil noch immer überwältigt PLUS unglaublich müde von stundenlangen Strandspaziergängen und über-Elektro-Zäune-hüpfen im Hasenland und Autofahren und Schoko-Trüffel-Torte-Essen lass ich die Worte Worte sein und schenk euch was, was ich irgendwie manchmal ganz gut machen kann. Respektive hat es sich in diesem Fall eh von selbst gemacht.
Dienstag, 17. Februar 2009
Rügen
Jajaja, liebe Leute, ich lebe noch. Ich weiß schon, dass in den letzten Tagen nicht zu lesen war, aber das nur, weil es mir so gut geht, dass ich nicht zum Schreiben komme. Angelika war eine Woche da, jetzt ist Uli da und die Zeit vergeht viel zu schnell. Ich war letztens ernsthaft traurig, weil es "nur" noch vier einhalb Monate in Utrecht sind. Weirdo, jawoll.
Heimweh hat sich bis jetzt nur einmal ganz kurz eingestellt. Im CITIES-Kurs ein paar Bilder vom Parlament, schon wars um mich geschehen. Und ja, mir ist tatsächlich ein "da wohn ich nur 5 min entfernt" mit einem Seufzer verbunden entwichen. Aber vielleicht eh gut so, denn sonst herrscht eigentlich immer nur unglaubliche Holland-Liebe vor. Goedenavond!
Und liebe Edith, auch hier: Alles Gute zum Geburtstag, auch wenn du in Thailand gar nicht mehr hast!
Heimweh hat sich bis jetzt nur einmal ganz kurz eingestellt. Im CITIES-Kurs ein paar Bilder vom Parlament, schon wars um mich geschehen. Und ja, mir ist tatsächlich ein "da wohn ich nur 5 min entfernt" mit einem Seufzer verbunden entwichen. Aber vielleicht eh gut so, denn sonst herrscht eigentlich immer nur unglaubliche Holland-Liebe vor. Goedenavond!
Und liebe Edith, auch hier: Alles Gute zum Geburtstag, auch wenn du in Thailand gar nicht mehr hast!
Dienstag, 10. Februar 2009
Eigenheiten
Heute beim Frühstück mit Angelika darüber geredet. Manche Sachen lassen mich hier den Kopf schütteln.
Holländer scheinen aus Prinzip keine Vorhänge zuzumachen (so sie welche haben). Das beschert Vorbeispazierenden einen schönen Einblick in das Familienleben. Denn: keine Vorhänge im Erdgeschoss heißt: Familienvater beim Nägel schneiden, altes Paar beim Fernsehen, Kinder beim spielen. Alles live und direkt vom Wohnzimmer auf die Straße. Vielleicht kann man hier Familienglück stundenweise kaufen. Wer weiß.
Erasmus-Studenten. Eigenes Kapitel, aber kurz mal angerissen. Schreien ohne Grund steht auf der Tagesordnung, und, dass alles "super, great, fantastic" ist, auch. Gut, ich gebs ja zu, die holländische gute Laune steckt mich auch an. Aber diese ständige Kreischerei...
Holländische Freundlichkeit. Haut mich als Österreicherin (das Land des Grants) jedes Mal aufs Neue um, wenn ich das Haus verlasse. Hier begegnet einem jeder mit einem Lächeln auf den Lippen, scheints. Und jeder ist hilfsbereit, freundlich, höflich.
Wartet nur, ich komm als anderer Mensch zurück. "Life is great!"
Holländer scheinen aus Prinzip keine Vorhänge zuzumachen (so sie welche haben). Das beschert Vorbeispazierenden einen schönen Einblick in das Familienleben. Denn: keine Vorhänge im Erdgeschoss heißt: Familienvater beim Nägel schneiden, altes Paar beim Fernsehen, Kinder beim spielen. Alles live und direkt vom Wohnzimmer auf die Straße. Vielleicht kann man hier Familienglück stundenweise kaufen. Wer weiß.
Erasmus-Studenten. Eigenes Kapitel, aber kurz mal angerissen. Schreien ohne Grund steht auf der Tagesordnung, und, dass alles "super, great, fantastic" ist, auch. Gut, ich gebs ja zu, die holländische gute Laune steckt mich auch an. Aber diese ständige Kreischerei...
Holländische Freundlichkeit. Haut mich als Österreicherin (das Land des Grants) jedes Mal aufs Neue um, wenn ich das Haus verlasse. Hier begegnet einem jeder mit einem Lächeln auf den Lippen, scheints. Und jeder ist hilfsbereit, freundlich, höflich.
Wartet nur, ich komm als anderer Mensch zurück. "Life is great!"
Donnerstag, 5. Februar 2009
Es ist angerichtet
Mittlerweile hab ich mich ganz gut eingelebt in Utrecht. Komisch, wie einem nach nur einer Woche vorkommt, als wär man schon seit 3 Monaten hier.
Die Uni-Kurse sind teils interessant (Fiction, Art, Cities - jeweils mit "European" davor) und teils... weniger (Lifestyles, English).
Die gute Nachricht: In drei Wochen endet auch der Montagskurs, das beschert mir dann für das kommende Monat ein vier-Tages-Wochenende. Nett.
Die schlechte Nachricht: gibts eigentlich nicht. Dafür gefällt es mir hier zu gut. Für die Daheimgebliebenen mag das also doch eine schlechte Nachricht sein.
Abgesehen von Studieren und Rad fahren (und natürlich SCHLAFEN) hab ich die meiste Zeit bisher vermutlich mit Essen verbracht. Gevulde Koegen (danke Susanne, ja, ich bin süchtig) sind zum niederknien, eine Packung hat heiße 2000 Kalorien, was mich nicht davon abhält, sie an einem Tag zu essen. Unheimlich gut, wirklich. Ansonsten jeden Sonntag flat-dinner (das ganze Studentenheim kocht gemeinsam) und sonst kochen mit meinen Studienkolleginnen. Ich hoff das Radfahren hier ist ein adäquater ausgleich...
Resüme nach einer Woche: viele nette Menschen, noch mehr Räder und eine Windmühle. Was will Mensch mehr?
Die Uni-Kurse sind teils interessant (Fiction, Art, Cities - jeweils mit "European" davor) und teils... weniger (Lifestyles, English).
Die gute Nachricht: In drei Wochen endet auch der Montagskurs, das beschert mir dann für das kommende Monat ein vier-Tages-Wochenende. Nett.
Die schlechte Nachricht: gibts eigentlich nicht. Dafür gefällt es mir hier zu gut. Für die Daheimgebliebenen mag das also doch eine schlechte Nachricht sein.
Abgesehen von Studieren und Rad fahren (und natürlich SCHLAFEN) hab ich die meiste Zeit bisher vermutlich mit Essen verbracht. Gevulde Koegen (danke Susanne, ja, ich bin süchtig) sind zum niederknien, eine Packung hat heiße 2000 Kalorien, was mich nicht davon abhält, sie an einem Tag zu essen. Unheimlich gut, wirklich. Ansonsten jeden Sonntag flat-dinner (das ganze Studentenheim kocht gemeinsam) und sonst kochen mit meinen Studienkolleginnen. Ich hoff das Radfahren hier ist ein adäquater ausgleich...
Resüme nach einer Woche: viele nette Menschen, noch mehr Räder und eine Windmühle. Was will Mensch mehr?
Dienstag, 3. Februar 2009
Der Haken an dem Ganzen
Die Sache mit dem Rad ist nämlich die: Ohne geht nicht. Einfach überhaupt nicht.
Weil Kelly und ich jedoch keine 85 Euro für Gebrauchträder im Fietsen Punt (Fiets = Rad) ausgeben wollten, haben wir es mit der Alternative probiert: Junkies.
Also um 8 zum Funny Bunny im Zentrum, dann doch 2 Stunden auf einen Kaffee gegangen und danach wieder nach Junkies mit billigen Rädern gesucht.
Getroffen haben wir einen Drogendealer, der uns zu Junkies/zwielichtigen Gestalten geschickt hat. Voller Adrenalin dann Warten am "Second Stoplight before Utrecht Centraal". Kalt. Lang niemand da. Schließlich ein Mann mit Rad, ab in die nächste nicht ganz so Polizeiverseuchte Gasse. 14 Euro bezahlt. Der nette Zwielichtmann sagt noch "Weil ihr so nette Mädchen seid, lass ich euch das Schloss da. Ich komm dann mit dem zweiten Rad." Sprachs, verschloss das Rad und wart nie wieder gesehen.
Resummee: Wir - je 7 Euro ärmer. Der Zwielichtige - ein nun kaputtes Rad reicher. Ich - geh dann mal legal ein Rad kaufen.
Weil Kelly und ich jedoch keine 85 Euro für Gebrauchträder im Fietsen Punt (Fiets = Rad) ausgeben wollten, haben wir es mit der Alternative probiert: Junkies.
Also um 8 zum Funny Bunny im Zentrum, dann doch 2 Stunden auf einen Kaffee gegangen und danach wieder nach Junkies mit billigen Rädern gesucht.
Getroffen haben wir einen Drogendealer, der uns zu Junkies/zwielichtigen Gestalten geschickt hat. Voller Adrenalin dann Warten am "Second Stoplight before Utrecht Centraal". Kalt. Lang niemand da. Schließlich ein Mann mit Rad, ab in die nächste nicht ganz so Polizeiverseuchte Gasse. 14 Euro bezahlt. Der nette Zwielichtmann sagt noch "Weil ihr so nette Mädchen seid, lass ich euch das Schloss da. Ich komm dann mit dem zweiten Rad." Sprachs, verschloss das Rad und wart nie wieder gesehen.
Resummee: Wir - je 7 Euro ärmer. Der Zwielichtige - ein nun kaputtes Rad reicher. Ich - geh dann mal legal ein Rad kaufen.
Sonntag, 1. Februar 2009
overwhelmed
Das wohl in jeder Hinsicht.
Heute ins Studentenheim eingezogen. Furchtbare Prozedur mit Koffer-schleppen und Schlüssel-holen. Einen Muskelkater und drei neue blaue Flecken später dann im Türkenviertel Lombok in der Kanaalstraat angekommen (aaaah, deswegen kanaalstraattijd), wo ich ab jetzt residiere.
Hier wohnen übrigens fast nur SpanierInnen und spanisch sprechende ItalienerInnen. Was wohl heißt - kein Holländisch lernen, pero Espanol statt dessen.
Deutsch denken fällt schon nach 3 Tagen hier schwer.
Und um das Klischee-O-Meter zu strapazieren. Das hier befindet sich ca. 100m von meinem Haus entfernt.
Heute ins Studentenheim eingezogen. Furchtbare Prozedur mit Koffer-schleppen und Schlüssel-holen. Einen Muskelkater und drei neue blaue Flecken später dann im Türkenviertel Lombok in der Kanaalstraat angekommen (aaaah, deswegen kanaalstraattijd), wo ich ab jetzt residiere.
Hier wohnen übrigens fast nur SpanierInnen und spanisch sprechende ItalienerInnen. Was wohl heißt - kein Holländisch lernen, pero Espanol statt dessen.
Deutsch denken fällt schon nach 3 Tagen hier schwer.
Und um das Klischee-O-Meter zu strapazieren. Das hier befindet sich ca. 100m von meinem Haus entfernt.
Freitag, 30. Januar 2009
Eins
Erste Eindrücke aus Utrecht.
Müde. Müdemüdemüdemüdemüde.
Dann ganz lang nichts.
Die Stadt ist ja eigentlich klein aber ich kenn mich trotzdem nüsse aus.
Jeder Straßenbahnfahrer spricht besser Englisch als die meisten Uni-Professoren in Österreich.
Auch blonde Kanadierinnen namens Kelly können wirklich nett sein.
Ich brauch ein Fahrrad.
Dringend.
Ich habe beim Sachen-ins-Bed-and-Breakfast-schleppen eine Holländerin auf einem Fahrrad mit einem Strauß Tulpen unterm Arm gesehen.
Danksagungen:
an Uli fürs um 4 aufstehen und mit mir zum Flughafen fahren
an Karen fürs Abholen vom Flughafen
an Susanne für Bücher/Decken/Lampe/Marzipandinger
Müde. Müdemüdemüdemüdemüde.
Dann ganz lang nichts.
Die Stadt ist ja eigentlich klein aber ich kenn mich trotzdem nüsse aus.
Jeder Straßenbahnfahrer spricht besser Englisch als die meisten Uni-Professoren in Österreich.
Auch blonde Kanadierinnen namens Kelly können wirklich nett sein.
Ich brauch ein Fahrrad.
Dringend.
Ich habe beim Sachen-ins-Bed-and-Breakfast-schleppen eine Holländerin auf einem Fahrrad mit einem Strauß Tulpen unterm Arm gesehen.
Danksagungen:
an Uli fürs um 4 aufstehen und mit mir zum Flughafen fahren
an Karen fürs Abholen vom Flughafen
an Susanne für Bücher/Decken/Lampe/Marzipandinger
Donnerstag, 29. Januar 2009
Ain´t no sunshine when she´s gone
Von allen, bei denen ich es leider nicht mehr persönlich geschafft habe, verabschiede ich mich hiermit auf virtuellem Weg. Das Schneegestöber machts mir leicht, Wien zu verlassen, die Leute, die ich vermissen werde, eher weniger. Daher an alle, die ich nicht mehr gesehen habe: seid froh, ich hätte eh nur geheult (jaja ich bin sentimental). Auf dass ihr/wir/alle wunderbare 5 Monate haben und uns im Sommer schöner als je zuvor wiedersehen!
Dienstag, 27. Januar 2009
Kuriositätenkabinett
Dienstag, 20. Januar 2009
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