Dienstag, 28. April 2009

Komm in mein Boot

Gestern auf dem Nachhauseweg von der Bar zum Bett einen mittelgroßen Umweg gemacht. Und das Rotlicht im kleinen Utrecht gefunden. Zu aller Erstaunen ein gar nicht so kleiner Bereich. Am Rande von Utrecht schwimmen da auf einmal 70 Hausboote mit rot beleuchteten Frauen in Schaufenstern. Und ein Auto nach dem anderen fährt ganz langsam den Grachtenstrich entlang. Die Hälfte der Vorhänge sind zu, wir wissen eh alle was das heißt. Die Männer in den Autos schauen eher peinlich berührt, wenn sie sich erwischt fühlen. Und abseits von Amsterdam wird Prostitution bzw. die Inanspruchnahme solcher Dienste dann doch wieder etwas, was man nicht so gerne herzeigen will.

Mittwoch, 22. April 2009

Schäfchenwolken...

...über Wolkenschafen. Was in Utrecht so neben der Uni herumläuft.

Montag, 20. April 2009

Und Action

Eines muss ich schon sagen: fad wird einem hier wirklich nicht. Vielleicht liegts an der Luft, vielleicht am Auslandssemester oder es ist alles ein kosmischer Zufall, aber in Utrecht ist immer was Neues los.
Am Sonntag war ein gemütliches WG-Picknick geplant, dann gabs auf einmal eine Facebook-Gruppe dazu und schlussendlich sind 60 (SECHZIG) mehr oder weniger ausgeschlafene Menschen auf Rädern zu einem Märchenschloss gefahren um die mitgebrachten Bälle in den Burggraben zu kicken und so viel zu essen, wie nur geht.
Heute gehts dann auf zum Night-Canooing. Und ich hoffe nur, dass das Schicksal es will, dass wir nicht ins Wasser fallen. Angesichts der "Wasserqualität" könnte es sonst durchaus sein, dass irgendwer zum Hulk mutiert.
Und in genau 2 Wochen geht es dann auch schon los zur Reportagenreise nach Istanbul. Bis dahin sollte dann auch die Bachelor-Arbeit irgendwie angefangen werden, aber die Sonne draußen sticht die 100 Bücher am Schreibtisch dann doch jedes Mal wieder. Macht nichts, vielleicht trifft mich ja beim Bootfahren der Geistesblitz.

Freitag, 17. April 2009

So schaut´s aus

Frühling in Utrecht.

Blumenbaum vor dem Haus


Nicht nur Tulpen gibts hier



Es ist Zeit für Sonnencreme



Neuer Lieblingsplatz: Park



Oder alternativ: Schaukeln

Sonntag, 12. April 2009

Eine runde Sache...

Ohne jetzt kitschig werden zu wollen: Dieser Ostersonntag war einer der schönsten, die ich erlebt habe.
Ein Pancake-Fruchtsalat-Brunch. Ein stundenlanger Spaziergang inklusive Schaukeln und mit-kleinen-Jungs-Fußball-spielen (sie haben uns geschlagen). Ein Picknick mit goldenen Bällen. Ein Abendessen gefolgt von Stroopwafel-Kreationen (von unten nach oben: Stroopwafel, Cheesecake, geschmolzene Toblerone, weiße Schokoladeneier zerhackt). Ein drittes Fußballspiel. Ein Kurzfilmabend.
Der Sommer ist hier eingekehrt, temporär zumindest. Das heißt dann auch, dass in Timos Dschungel ein Sofa gepflanzt wird und Grillen zur präferierten Nahrungszubereitungsform avanciert. Und das Uni-Zeug, das zu tun wäre, bleibt wieder mal am Schreibtisch liegen. Aber was solls. Morgen ist ja auch noch ein Tag. Und Ostersonntag ist sowieso ein Feiertag.

Montag, 6. April 2009

parisestmonamour

Ein kurzer, müder, updaterischer Eintrag:

Die ganze Woche war Paris gewidmet, Montag bis gestern Abend. Was soll ich anderes sagen außer: "Es war wunderschön." Erklärt sich eigentlich eh von selbst. Stadt der Liebe und so.

Es war dann doch mehr die Stadt der müden Füße. Von Notre Dame zum Tour d´Eiffel. Von Les Halles zum Sacre Coeur. Die Rue Saint Denis entlang und die Seine ebenso. Mein ganz persönlicher Lieblingsmoment war eine volle Stunde im Musée Monnaie, David La Chapelle vergötternd. Das Uni-Programm war anstrengend aber hat sich ausgezahlt. Und damit auch schon wieder Schluss für heute. Es gehört geschlafen, weil morgen gehört gelernt. So gehört sich das.